
Zeynep H. Köylüoglu (Fagott) und Koryun Asatryan (Saxofon)
gewinnen den 1. hülsta woodwinds-Wettbewerb
für Holzbläser
Zeynep H. Köylüoglu (Fagott) und Koryun Asatryan (Saxofon)
sind die beiden Gewinner des 1. Internationalen hülsta woodwinds-Wettbewerbs
für Holzbläser, der vom 1. bis 4. Mai in Münster ausgetragen
wurde. 41 junge Musiker im Alter von 17 bis 27 Jahren aus 24 Ländern
waren zur Teilnahme eingeladen worden. Sie studieren bei den besten
Professoren ihrer Fächer, nicht nur an deutschen Musikhochschulen,
sondern auch im Ausland.
Koryun Asatryan wurde 1985 in Jerewan,
Armenien geboren. 2002 kam er nach Deutschland und studierte zunächst
an der Musikhochschule Detmold, Abt. Dortmund bei Daniel Gauthier.
2003 folgte er seinem Lehrer an die Musikhochschule Köln und
machte dort 2007 sein Diplom. Derzeit bereitet er sich in Köln
auf sein Konzertexamen vor. Koryun Asatryan besuchte Meisterkurse
bei Claude Delangle, Arno Bornkamp und Jean-Marie Londeix. Er gewann
u.a. den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“,
den 2. Preis beim Int. Musikwettbewerb „Pacem in Terris“
in Bayreuth, den 1. Preis beim Int. „Gustav Bumcke“ Wettbewerb
und den 1. Preis sowie den Preis für die beste Interpretation
des zeitgenössischen Stückes beim Int. Aeolus Bläserwettbewerb
in Düsseldorf. Koryun Asatryan erhielt ferner einen Sonderpreis
von der Deutschen Stiftung Musikleben sowie Stipendien von der Vladimir-Spivakov-Stiftung,
der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung und von der
Konrad-Adenauer-Stiftung. Er gibt weltweit Konzerte und ist zu Gast
bei renommierten Festivals, etwa beim Schleswig-Holstein Musikfestival,
beim Rheingau Musikfestival oder beim Luzerne Festival.
Zeynep H. Köylüoglu wurde 1986
in Ankara, Türkei geboren. Nach ihrem Studium bei Tolga Alpay
am Staatlichen Konservatorium Izmir ging sie 2006 zu Dag Jensen an
die Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2005 war sie Preisträgerin
beim Wettbewerb „Junge Talente“ des Is Sanat, Istanbul.
2007 war sie auf Tournee mit dem Gustav-Mahler-Jugendorchester.
Die beiden Preise sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert. Separat honorierte
Konzerte und eine Preisträger-CD sollen folgen. Die Preisverleihung
finden am 28. November in Münster statt.
Die Wettbewerbs-Jury bestand aus Robert Aitken (Querflöte), Kees
Boeke (Blockflöte), Eduard Brunner (Klarinette), Dejan Presicek
(Saxofon), Ingo Goritzki (Oboe), Otis Klöber (Fagott) und Reinbert
Evers (Musikhochschule Münster).
Ausrichter des hülsta woodwinds-Wettbewerbs sind der renommierte
Möbelhersteller hülsta aus Stadtlohn und die GWK - Gesellschaft
zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit e.V. Münster.
Die Musikhochschule Münster ist Kooperationspartner von hülsta
woodwinds und stellte ihre Räumlichkeiten als Austragungsort
für den Wettbewerb zur Verfügung. Die meisten Teilnehmer
waren bei Gastfamilien in Münster und Umgebung untergebracht.
Insgesamt hatten sich über 170 junge Musiker um die Teilnahme
am Wettbewerb beworben – ein weltweites Echo, das die Veranstalter
als großen Erfolg für den neuen Holzbläserwettbewerb
werteten.
Weitere Informationen sowie Video-Clips
der Endrundenteilnehmer finden Sie unter "Finale".
Finalisten stehen fest
[3. Mai 2008] Die Finalisten des 1. Internationalen hülsta woodwinds-Wettbewerbs
stehen fest. Nach Abschluß der 2. Runde verkündete die
Jury am Samstagabend ihr Urteil. Für die Endrunde haben sich
qualifiziert:
Timea Megyesi, Oboe (Ungarn)
Koryun Asatryan, Saxofon (Armenien)
Zeynep H. Köylüoglu, Fagott (Türkei)
Bartlomiej Dus, Saxofon (Polen)
Shin-Ying Lin, Querflöte (Taiwan)
Sebastian Manz, Klarinette (Deutschland)
Das Finale findet am Sonntag, 4 Mai 2008, von 15 bis 19 Uhr in der
Aula der Musikhochschule Münster, Lugeriplatz, statt.
17 junge Musiker sind weiter
[2. Mai 2008] Die Jury des 1. Internationalen hülsta woodwinds-Wettbewerbs
in Münster hat ein erstes Urteil gefällt: Nach rund 20 Stunden
Vorspiel wählte sie aus den 41 Wettbewerbsteilnehmern der 1.
Runde 17 aus, die in die 2. Runde gelangen. Die Jurymitglieder lobten
das durchweg hohe Niveau der jungen Musiker und entschlossen sich,
die vorgesehene Zahl von 15 Teilnehmern für die 2. Runde um zwei
weitere Wettbewerbsteilnehmer zu erhöhen.
Weitere Informationen zu allen Teilnehmern der 2. Runde
finden Sie unter "2.Runde"

Woodwinds Holzbläserwettbewerb gestartet
[1. Mai 2008] Am heutigen Morgen
begann in der Musikhochschule Münster
die erste Runde des 1. Internationalen hülsta woodwinds-Wettbewerbs
für Holzbläser. 41 junge Solisten bewerben sich um die beiden
mit jeweils 6000 Euro dotierten Preise. Aus den Teilnehmern der 1.
Runde wird die Jury 15 für die 2. Runde auswählen, die am
Samstag beginnt. Für den erkrankten Daniel Gauthier kam Professor
Dejan Presicek in die Jury. Presicek ist Professor für Saxophon
und Kammermusik in Ljubljana, Slowenien.
Das Vorspiel in der Aula der Musikhochschule am Liudgeriplatz ist
öffentlich.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zu den Teilnehmern und dem Zeitplan
finden Sie unter "1.Runde".

Die internationale Jury (v.l.n.r): Robert Aitken, Kees Boeke,
Eduard Brunner, Reinbert Evers, Ingo Goritzki, Otis Klöber, Dejan
Presicek.
46 Teilnehmer aus 24 Ländern eingeladen
[4. April 2008] Insgesamt 46 Holzbläser aus 24 Ländern,
von Australien bis Ungarn, wurden zur Teilnahme am Wettbewerb hülsta
woodwinds eingeladen. Um die beiden jeweils mit 6.000 Euro dotierten
Preise spielen am ersten Maiwochenende in Münster 6 Blockflöten,
6 Oboen, 8 Fagotte, 8 Querflöten, 9 Klarinetten und 10 Saxofone.
Aus den über 170 Bewerbungen wählten fünf renommierte
Musikexperten zusammen mit der Wettbewerbsleitung die Teilnehmer aus.
Dabei benotete die Vorauswahljury die eingereichten CDs im Blindtest.
Die jetzt ausgewählten 25 Musikerinnen und 22 Musiker im Alter
von 17 bis 27 Jahren studieren bei den besten Professoren ihrer Fächer,
nicht nur an deutschen Musikhochschulen, sondern auch im Ausland,
etwa am Royal College of Music in London, der Escola Superior de Música
de Lisboa oder dem Conservatoire de musique de Genève.
Das Niveau sei schon bei der Vorauswahl extrem hoch gewesen, betonte
Wettbewerbsleiter Dr. Matthias Schröder, der nicht nur einen
spannenden Contest erwartet, sondern auch auf viel Publikum bei den
öffentlichen Vorspielen hofft. Vom 1. bis zum 4. Mai können
Musikinteressierte nämlich live miterleben, welche Musiker die
beiden begehrten Preise gewinnen. Im Wettstreit über drei Runden
treten die Teilnehmer im Konzertsaal der Musikhochschule gegeneinander
an.
Die Entscheidung wird am Abend des Finaltages, am 4. Mai, bekannt
gegeben. Die Jury besteht aus Robert Aitken (Querflöte), Kees
Boeke (Blockflöte), Eduard Brunner (Klarinette), Daniel Gauthier
(Saxofon), Ingo Goritzki (Oboe), Otis Klöber (Fagott) und Reinbert
Evers (Musikhochschule Münster),
170 Anmeldungen für hülsta woodwinds
[18. Februar 2008] Singapur, Kanada, Australien, Taiwan und Israel
sind nur einige der 34 Länder, aus denen junge Musikerinnen und
Musiker Anmeldungen zum Wettbewerb hülsta woodwinds schickten.
Kurz nach Bewerbungsschluss stapeln sich im Wettbewerbsbüro der
GWK die Postkisten mit mehr als 170 Briefen aus aller Welt. Und manchmal
macht Not erfinderisch: In Georgien schlossen sich mehrere Musikstudenten
zusammen und beauftragten gemeinsam einen privaten Kurierdienst mit
der Zustellung der Bewerbungsunterlagen, da der „normale“
Postweg ihnen zu unsicher schien.
Siebzig Anmeldungen kamen von Studierenden ausländischer Musikhochschulen,
ein Beweis dafür dass die Ausschreibung auf große internationale
Resonanz gestoßen ist. Immerhin wurden 10.000 Broschüren
und Hunderte von Plakaten weltweit verschickt. Welches Ansehen deutsche
Musikhochschulen im Ausland genießen, unterstreichen die insgesamt
einhundert Bewerbungen aus Deutschland, denn mehr als die Hälfte
von ihnen reichten ausländische Studentinnen und Studenten ein,
die den hohen Ausbildungsstandard an deutschen Musikhochschulen schätzen.
Besonders beliebt unter Holzbläsern sind die Instrumente Querflöte
und Saxofon, aber auch die Fächer Fagott und Klarinette stellen
eine hohen Anteil an den Bewerbungen. Und noch eine überraschende
Zahl zum Schluss: Mehr als zwei Drittel der Anmeldungen kommen von
Musikstudentinnen!
Die Qual der Wahl hat nun die Vorauswahljury, denn nur cirka vierzig
junge Holzbläserinnen und Holzbläser können schließlich
bei hülsta woodwinds mitmachen. Diese Besten der Besten treten
vom 01. - 04. Mai 2008 in drei öffentlichen Vorspielrunden in
der Musikhochschule Münster, die Kooperationspartner des Wettbewerbs
ist, gegeneinander an.

Auf dem Foto (v.r.n.l) : Dr. Bernd Göbel, Elisabeth Fürniss,
Dr. Susanne Schulte
und Dr. Matthias Schröder (Wettbewerbsleitung).
Die Besten nach Münster holen
Pressekonferenz zum Auftakt von "hülsta woodwinds"
Der erste Internationale Holzbläserwettbewerb "hülsta
woodwinds"
wurde am 30. Oktober 2007 im Rahmen einer Pressekonferenz
in der Musikhochschule Münster der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mit diesem Wettbewerb fördern die hülsta-werke (hülsta)
aus
Stadtlohn und die GWK (Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen
Kulturarbeit e.V.) aus Münster hochbegabte junge Holzbläserinnen
und Holzbläser.
Dr. Bernd Göbel, Geschäftsführer der hülsta-werke,
hob hervor,
dass sich hülsta als weltweit erfolgreicher Hersteller von hochwertigen
Markenmöbeln seit langem für die Förderung der Bildenden
Kunst
und der Klassischen Musik engagiere. Der woodwinds-Preis
für junge Holzbläser setze einen neuen, zeitgemäßen
und auf
Nachhaltigkeit ausgerichteten Akzent in der Zusammenarbeit
von Wirtschaft und Kultur.
Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin der GWK, wies auf
die
erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit hülsta
sowie mit der Musikhochschule Münster, die Kooperationspartner
des Wettbewerbs ist, hin.
Wie Elisabeth Fürniss, Studiendekanin der Musikhochschule,
betonte Dr. Schulte die Notwendigkeit der musikalischen
Spitzenförderung und hob die Möglichkeit hervor, mit „hülsta
woodwinds“ ein kulturelles Highlight in Münster und
im Münsterland zu installieren.
Der neue, weltweit ausgeschriebene und hoch dotierte Wettbewerb
hole 2008 erstmals die Besten der Besten ins Münsterland.
Gesucht würden Musiker, die nicht allein durch technische Virtuosität
glänzen, sondern die durch ihre künstlerische Persönlichkeit,
durch ein außergewöhnlich tiefes musikalisches Verständnis
und die
Authentizität ihres Vortrags überzeugen.
Der internationale Holzbläserwettbewerb „hülsta woodwinds“
ist ausgeschrieben für Querflöte, Blockflöte, Klarinette,
Saxofon,
Oboe und Fagott. Teilnehmen können Solistinnen und Solisten aller
Nationalitäten, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht älter
als 27 Jahre sind. Die Preise vergibt eine hochkarätig besetzte,
internationale Fachjury. Fächerübergreifend werden zwei
gleichwertige Preise vergeben, die mit jeweils 6.000 Euro und
einer CD-Produktion beim Label CC ClassicClips dotiert sind.
Separat honorierte Preisträgerkonzerte sollen folgen.
„hülsta woodwinds“ findet vom 30. April bis zum 4.
Mai 2008
an der Musikhochschule Münster/Westfalen statt.
Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Gala
mit Preisträgerkonzert am 28. November 2008 in Münster vergeben.
Bewerbungsschluss ist der 28. Januar 2008.